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Von Playa Quemada zu Fuß zu den Papagayo-Stränden


Lanzarote-Urlaub im Januar, Sonnenschein, Temperaturen in Luft und Wasser um die 20°C. Es dauert nicht lange bis die unvermeidliche Frage gestellt wird: „Wann geht es zu den Papagayos !!!“

Baden im Januar, im Meer: „Nee, nichts für mich“.

„Aber wir sind auf den Kanaren.“

„Nicht weit vom Äquator.“

„Nebenan liegt Afrika“

„Die Nordsee ist im Sommer nicht so warm, wie hier der Atlantik im Januar.“

„Mir doch egal, ich will nicht - und damit Basta. Fahrt ihr doch hin und badet, ich lauf zu Fuß, und ihr nehmt mich wieder mit nach Hause.“

„Du bist ja bekloppt, von Playa Quemada bis zu den Papagayos dauert zu Fuß acht Stunden.“

„Aber mindestens drei.“


Man ist ja Planer. Deshalb werden erstmal die Geschäfte des Vertrauens (diverse Asiaten in Puerto del Carmen, der Supermarkt in Puerto Calero und der REWE in Macher) nach einschlägiger Literatur, oder wenigstens Wanderkarten, abgesucht. Keines der Angebote zeigt mehr als die Autovermietungs-Karte von vor 2 Jahren.


Na gut. Wozu braucht man eine Karte, es geht sowieso immer am Meer entlang, und bis zum Barranco de la Casita war ich vorher schon mal. Ist ja fast der halbe Weg.


Also, los geht’s.


 

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Von Playa Quemada aus geht es am Strand entlang zur zweiten Bucht. Von dort aus, über den Serpentinen-Stieg, auf den Weg zum Barranco de la Higuere.

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Bei Hochwasser ist die zweite Bucht nicht erreichbar und der Weg führt über den Berg neben dem Schild „Monumento Natural“ zum Barranco de la Higuere.


Es ist zum Teil eine Wegkennzeichnung vorhanden, deren Sinn ich aber nicht ergründen konnte. Ich gehe davon aus, dass die Wege über Femés gekennzeichnet sind. Da wollte ich aber nicht hin. Ich habe mich auf dem ersten Teil der Strecke am Meer und an den reichlich vorhandenen Stein-Wegzeichen orientiert.



 


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Blick zurück auf Playa Quemada                         Richtung Barranco de la Hyguere


Am Barranco de la Hyguere befindet sich das bei Google-Earth zu sehende pfeilförmige Bodenbild.


Der Pfeil ist ca. 100m lang und recht beeindruckend.

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Hier ein paar Links dazu:


http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.com/2008/12/google-earth-moderne-geoglyphe-auf.html


http://www.paraportal.at/showthread.php?144-Geoglyphen


Nach ca. einer ¾ Stunde erreicht man den Barranco de la Hyguere .

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Oberhalb der Ruine ist der Weg Richtung Barranco de la Casita zu erkennen.

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Der Barranco de la Casita wird nach ca. 1 ¼  Stunden erreicht.

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Auf der Südwestseite befindet sich ein angelegter Garten, eine Sammlung von Strandgut und sonstigem Nippes sowie jede Menge „Wir-waren-hier“-Steine.


 

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Auch Urnen sollen sich hier befinden. Dieser Ort soll bereits bei den Guanchen eine Kultstätte gewesen sein.

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Zwischen dem  Barranco de la Casita und der nächsten Bucht, dem Barranco de los Dises kann man sich lediglich an den Stein-Wegzeichen orientieren. Ein Weg ist nicht vorhanden. Es geht steil hinauf auf eine Hochebene.

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Nach ca. ¼ Stunde fällt es wieder steil ab zum Barranco de los Dises. Hier werden leichte Kletterkünste erforderlich. Eine alpine Ausbildung tut aber nicht Not.

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Die beiden hintereinander liegenden Buchten Barranco de los Dises und Barranco Parrado laden zu einer Pause mit einem Bad im Meer ein (auch im Januar). Die Buchten sind nach  2 ¼ Stunden erreicht und die halbe Wegstrecke ist zurückgelegt.


Wer nicht zu den Papagayo-Stränden möchte, kann hier prima den Tag verbringen und danach nach Playa Quemada oder auch Puerto Calero zurückkehren.

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Weiter geht’s Richtung Papagayos.


Man geht den Barranco Parrado landeinwärts bis auf der linken Seite ein Pfad abzweigt. Auf der Hochebene trifft man auf einen befahrbaren Weg der bis zu den Papagayo-Stränden führt.


 

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Die zweite Hälfte des Weges zeigt sich nicht mehr so abwechslungsreich wie die erste Hälfte bis zum Barraco Parrado. Es geht bergauf und bergab durch die lanzarotenische Schotterwüste. Fast medidativ.

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Nach ca. 4 ½ Stunden sind die Papagayo-Strände erreicht.

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